
Trotz der bürokratischen Komplikationen darf ich am Montag um 9h15 mit dem Praktikum beginnen. Aber zuvor Vorstellung beim gesamten Team von 80 Mitarbeitern. Das heißt 4 Etagen,
zig Zimmer später hatte ich nicht einen Namen mehr im Kopf und konnte mich die Sätze: "Freut mich. Bis später. Vielen Dank." usw. nicht mehr sagen hören!
Dann gab es noch eine Intensivunterweisung mit dem
Abteilungschef. Nach der Mittagspause war die Einarbeitungszeit eigentlich auch schon
rum und es ging voll los.

Nun zu den Annehmlichkeiten in Verbindung mit der Arbeit. Auf der 3. Etage haben wir einen
Kaffeemaschine die leckeren frisch gemahlenen Kaffee für alle
gratis zubereitet. Außerdem gibt es noch eine Obstschale, an der man sich bedienen darf.
Meine Mittagspause verbringe ich in dem Park auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Eine kleine Oase im Großstadtdreck mit Blumenbeten, die jetzt im Frühling wunderschön blühen. Da schmeckt das deutsche Sandwich (belegtes Schwarzbrot
selfmade) gleich noch besser. Auch die 35-Stunden-Woche ist wirklich angenehm. Außerdem ist am Freitag frei, sodass ich zu Beginn mit einer verkürzten Woche ganz schnell wieder Wochenende habe.

Da sich Normalsterbliche das Essen im Restaurant nicht leisten können, geben Unternehmen
so genannte Restaurant-Tickets aus. Diese werden zu 5o% vom Arbeitgeber bezahlt und in maximaler Anzahl an Arbeitstagen angeboten. Das heißt die Hälfte des
Essens zahlt das Unternehmen, sodass ich schon fast das Gleiche zahle, wie in Deutschland.
(Fotos: Mittagspause im Park, Rue de la Roquette)
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