Feierabend!


Als erstes Highlight dieser Woche gehe ich am Dienstag mit Zin in ein veganes Restaurant bei "Les Halles". Im Übrigen lernten wir uns während meiner Odyssee der ersten Woche auf der Cité U kennen, als ich mit großer Not Internet und Strom für meinen Laptop suchte. In der Bibliothek des Heinrich Heine Hauses war er meine Rettung in der Not und konnte mir auch als quasi alter Hase, da seit schon mehr als ein Semester auf dem Campus wohnhaft, viele Tipps und Tricks verraten.

Zurück zu Dienstag-Abend. Ich begebe mich mit einer Komposition aus verschiedensten veganen Kostproben auf kulinarisches Neuland und bin echt begeistert. Abgesehen davon, dass es wirklich ausgezeichnet schmeckt, sind auch die Preise angesichts rein ökologischer Produkte absolut gerechtfertigt (pro Person 12,50 EUR).

Auf dem Rückweg nutzen wir zur Verdauung einen Spaziergang über die Seine zur nächsten Metrostation St Michel. Während die Abenddämmerung einsetzt glitzert der Eifelturm und ich komm mir echt vor wie im Film!

(Foto oben: mit Zin im Louvre
Foto unten: in der Ausstellung von LACHAPELLE)

Am Freitag ist frei, sodass ich ganz ausgelassen mit den Kollegen von Alexis Donnerstag-Abend wieder in die Stammkneipe gehen kann. Nachher geht der harte Kern noch mit in die Bar "OZ". Der Nachhauseweg mit dem Nachtbus ist recht abenteuerlich, aber schließlich erreiche ich gegen 3hoo die Cité U.

Großartige Erholung muss noch warten, denn am Freitag ist Kultur geplant. Zuerst geht es gegen 15hoo für etwa 2 Stunden in den Louvre. Anschließend gehen wir zur Sonderausstellung von DAVID LACHAPELLE in das Maison de la Monnaie. Er ist Schüler von Andy Warhol und schafft beeindruckende Fotografien mit sozialkritischem und teils religiösem Kontext.

Kunst macht hungrig, also gönnen wir uns einen Falafel-Imbiss. Abends machen wir uns noch mit Wolfgang (von meiner Etage) auf den Weg ins "La flèche d'or". Ein Indie-Elektro-Schuppen, wo an diesem Abend live Elektromusik gespielt wird. Ein absolutes Unikat, denn ich fühle mich wegen der Musik absolut in die 80er versetzt.

Eigentlich wollte ich noch das verlängerte Wochenende nutzen, um meiner Eigenschaft als Tourist zu frönen. Stattdessen muss ich mich aber ersteinmal auskurieren, denn mich hat ein dicker, fetter Schnupfen erwischt :-/

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